Was bei Sodbrennen nicht auf den Speisezettel gehört

Was bei Sodbrennen nicht auf den Speisezettel gehört

 

Wer unter Sodbrennen leidet, fürchtet oft schon vor jeder Mahlzeit die schmerzhaften und quälenden Symptome, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nach dem Essen einstellen werden.  Die betroffenen Menschen achten daher sehr sorgfältig darauf, was sie essen und trinken – und was sie vor allem nicht zu sich nehmen, da diese Speisen und Getränke höchstwahrscheinlich einen heftigeren Anfall auslösen werden.

Bitte kein Alkohol trinken

Alkoholische Getränke, ob Wein, Bier oder scharfe Sachen, sind für die Befindlichkeit von Menschen, die an Sodbrennen leiden, leider gar nicht gut. Durch den Alkoholgehalt wird der Magen angeregt, mehr Magensäure zu produzieren, und das erhöht den Druck auf die Speiseröhre: der Mageneingangspförtner ist dem nicht mehr gewachsen, und Mageninhalt fließt in die Speiseröhre zurück.

Zudem bewirkt der Alkohol, dass sich Muskeln entspannen – deshalb wird er ja auch gerne getrunken. Leider entspannt sich auch der Schließmuskel der Speiseröhre und kann so seine Abdichtungsfunktion nicht mehr versehen.

Zu weiteren Getränken, die man besser streichen sollte, wenn man an Sodbrennen leidet, gehören Kaffee und schwarzer Tee. Beide sind selbst säurehaltig und verschlechtern die Lage im empfindlichen Magen und der Speiseröhre. Auch Kohlensäure wirkt störend und fördert, deshalb sollte man lieber stilles Wasser trinken.

Finger weg von Fettem und scharf Gebratenem

Natürlich braucht der menschliche Organismus Fett, da dieses lebenswichtige Stoffe enthält. Wenn man an Sodbrennen leidet, sollte man Fett allerdings nur in kleinen Portionen zu sich nehmen, da große Mengen Fett auf einmal die Verdauung stark beanspruchen. Fette Speisen verweilen deshalb viel länger im Magen, was den Druck auf die Speiseröhre verlängert und erhöht.

Auch scharf Gebratenes ist nicht so leicht zu verdauen und enthält viele Röststoffe, die zwar wunderbar schmecken, aber ebenfalls eine große Herausforderung an die Verdauungsorgane darstellen. Daher empfiehlt es sich, schonend gegarte Speisen vor zu ziehen.

Süßes und Scharfes sind ebenfalls Tabu

So himmlisch ein mexikanisches scharfes Chili con Carne oder ein cremiges Tiramisu schmecken können, für die Menschen, die an Sodbrennen leiden, sind sie leider Tabu. Scharfe Gewürze haben die Aufgabe, den Magen zu verstärkter Verdauung an zu regen – und diese Aufgabe erfüllen sie sehr gut. Die Scharfmacher führen dazu, dass im Magen viel mehr Säure gebildet wird, und diese erhöhte Produktion verstärkt den Druck auf die Speiseröhre und verstärkt so das Sodbrennen.

Die verführerischen Süßigkeiten haben leider den gleichen Effekt, so dass man als an Sodbrennen erkrankter Mensch auch auf sie verzichten sollte. Alternativ bieten sich manche Obstsorten an, die den Hunger auf Süßes stillen können, jedoch besser verträglich sind.

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