Sodbrennen was tun?

Sodbrennen was tun, wenn man an chronischem Sodbrennen leidet?

Sodbrennen was tun?
Man hat gerade eine köstliche Mahlzeit mit Freunden genossen, als es einen trifft. Ein brennendes Gefühl in Magen hinter dem Brustbein beginnt sich auszubreiten und die Brust fühlt sich an, als würde sie verbrennen.
Das Brennen und der Brustschmerz wandert langsam hoch zum Zwerchfell direkt zur Kehle, einen sauren Geschmack im Mund zu hinterlassend.

Behandlung durch Diäten und Hausmittel

Das erste Maßnahmenpaket zur Behandlung umfasst meistens eine Umstellung der Ernährung auf eine Schonkost, die den Magen möglichst wenig belastet, in Kombination mit bewährten Hausmitteln wie Heilerde, Natron oder verdünntem Apfelessig. Diese Maßnahmen können sicher bei jemandem, der an leichtem leidet, durchaus Erfolge zeigen und eine leichte Besserung bewirken.

Allerdings sind Diäten und Hausmittel nicht dazu geeignet, dauerhaft zu heilen. Und sie zeigen keine Wirkung, wenn jemand an schwerem Sodbrennen leidet. Außerdem stellt das dauerhafte Einhalten einer Diät mit Schonkost doch eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität dar, weil auf viele Speisen verzichtet werden muss.

Bleibt der Erfolg bei der Einhaltung einer Diät und der Einnahme von Hausmitteln aus, so werden den erkrankten Patienten von den Ärzten Medikamente verschrieben. Dabei gibt es zwei Arten von Medikamenten. Die eine Art soll die Magensäure im Magen binden, damit es zu keinem Rückfluss in die Speiseröhre kommt. Der andere Typ Medikamente hat einen etwas anderen Ansatzpunkt, hier wird früher in den Verdauungsprozess eingegriffen, indem die Medikamente schon die Bildung der Magensäure unterbinden sollen.

Beide Ansätze können kurzfristig durchaus eine erleichternde Wirkung zeigen. Leider sind sie zur dauerhaften Anwendung nicht geeignet, da sie zum Teil doch erhebliche Nebenwirkungen aufweisen. Der andere Aspekt, der sie zur Dauereinnahme untauglich macht, ist die Tatsache, dass der Körper sich an sie gewöhnt und gegenregulierende Maßnahmen in Gang gesetzt.

Das führt dann sogar dazu, dass die Magensäureproduktion nach dem Absetzen der Medikamente höher ist, als sie es vor der Einnahme war. Daher ist eine medikamentöse Behandlung des Sodbrennens leider auch nicht von Erfolg gekrönt.

Saures Aufstoßen im Magen

Sodbrennen ist ein Verdauungsproblem, das entsteht wenn Magensäure mit den Aussenwänden der Speiseröhre in Kontakt gerät und letztendlich Irritationen verursacht. Der Großteil der Menschen leidet nur gelegentlich an Sodbrennen, meistens nach einer Mahlzeit.

Doch woher weiß man, ob man an chronischem Sodbrennen leidet?

Mediziner ordnen folgendermaßen ein: Hat der Patient etwa einmal im Monat Sodbrennen, so wird es als „mild“ bezeichnet. Leidet der Patient einmal in der Woche daran, wird es „moderat“ genannt. „Ernst“ wird es bezeichnet, wenn das Magenbrennen einmal am Tag vorkommt.

Wussten Sie, dass etwa 20% der Erwachsenen mindestens ein Symptom von Sodbrennen mindestens einmal im Monat haben? Oftmals kann man mit einer Ernährungsumstellung bzw. einer Diät oder Säureblockern dieses unangenehme Brennen in den Griff bekommen. Jedoch für Fünf bis  15 Prozent ist das Sodbrennen tatsächlich „ernst“ zu nehmen. Die Oben genannten Mittel sind in diesen Fällen meist nur Kurzzeitlösungen oder helfen nur teilweise.

Was löst Sodbrennen aus?

Wie schon oben erwähnt entsteht Sodbrennen wenn die Magensäure in Kontakt mit den Außenwänden der Speiseröhre in Kontakt tritt. Das kann aufgrund vieler Umstände geschehen:

  • Wenn die „Klappe“ oder auch der Pförtner des Muskels zwischen der Speiseröhre und dem Magen nicht richtig arbeitet, kann Magensäure austreten. Dies ist auch der Hauptauslöser für Refluxösophagitis.
  • Bestimmte Lebensmittel, wie beispielsweise Schokolade, gefrorene sowie fettige Lebensmittel, Pfefferminz, Kaffee, Alkohol und alle Arten von Zucker können den besagten Muskel schwächen.
  • Der Verzehr von einer großen Mahlzeit unmittelbar vor dem zu Bett gehen.
  • Ein Zwerchfell- oder Leistenbruch.
  • Druck auf den Magen aufgrund vermehrtem Vorbeugen, sehr enger Kleidung, falscher Hebetechnik oder Fettleibigkeit.
  • Verschiedene Medikamente
  • Rauchen
  • Stress. Kann die Säureproduktion der Speiseröhre antreiben und die Leerung des Magens verlangsamen.

Wie ernst ist Sodbrennen eigentlich?

Wenn man mit Menschen redet, die eine „milde“ Ausprägung von Sodbrennen haben, hört man immer wieder Worte wie „Nervig“ oder „Lästig.“

Aber bei Menschen die an chronischem ernsten Sodbrennen leiden kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen. Von Vernarbungen der Speiseröhre, was zu Schluckschwierigkeiten führen kann, bis hin zu ernsteren Ausbildungen.

Was hilft bei Sodbrennen?

Wie bei vielen Krankheiten kann der Patient auch selbst viel gegen die Symptome tun. Oftmals geht dies mit einer fast 180 Grad Drehung des momentanen Lebensstils sowie Ernährung einher.

  • Essen Sie mehrere kleine Mahlzeiten anstatt drei große Mahlzeiten.
    Das kann unter Umständen die Produktion von zu viel Magensäure hemmen.
  • Essen Sie langsam. Ein guter Tipp ist, die Gabel oder den Löffel während des Kauens bzw. der Bissen abzulegen. Im Internet finden Sie etliche Tipps dazu.
  • Gehen Sie nicht mit vollem Magen ins Bett. Als Pauschalregel gilt: Bleiben Sie mindestens drei Stunden auf, nachdem Sie Ihre letzte (größer) Mahlzeit zu sich genommen haben. Das gibt dem Säurelevel die Chance sich zu erholen bevor sich Ihr Körper in der Position (liegend) befindet, in der Sodbrennen am wahrscheinlichsten auftritt.
  • Erhöhen Sie Ihren Kopf beim Schlafen.
  • Vermeiden Sie Ihre individuellen Sodbrennauslöser. Hat man mit einem Ernährungstagebuch oder einfach mit simpler Beobachtung herausgefunden, wann genau das Magenbrennen auftritt, kann man anfangen diese Gewohnheiten langsam auszumerzen. Sehr beliebt ist der Konsum von Kaffee, der bei Abschaffung schnell helfen kann.
  • Hören Sie auf zu Rauchen. Nikotin kann den unteren Muskel , der für die Öffnung von Speiseröhre zum Magen zuständig ist.
  • Tragen Sie weitere Kleidung. Es klingt zwar absurd, doch kann zu enge Kleidung auch zu Magenbrennen führen.
  • Verlieren Sie an Gewicht. Sofern Sie übergewichtig sind, kann das Abnehmen Ihre Symptome stark lindern.

Viel versprechende Ansätze aus der Naturheilkunde

Will man die einzige der Schulmedizin noch verbleibende Behandlungsart – das wäre ein operativer Eingriff, bei dem der Mageneingangspförtner verkleinert wird – vermeiden, so findet man in der Naturheilkunde sehr viel versprechende Ansätze. Die Naturheilkunde behandelt im Gegensatz zur Schulmedizin nicht nur ein einzelnes Symptom, sondern verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz.

Deshalb umfasst der Ansatz zur natürlichen Heilung ein ganzes Maßnahmenbündel, welches dazu dient, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und eine gesunde Balance wiederherzustellen. Dabei wird auf den Einsatz teurer Medikamente mit schweren Nebenwirkungen vollständig verzichtet, nur schonende Naturheilmittel werden verwendet.

Dieser ganzheitliche Ansatz kann sogar, wenn er konsequent umgesetzt wird, das Sodbrennen komplett heilen, was der Schulmedizin bisher nicht gelungen ist. Sehr viele Anwender verspürten schon nach sehr kurzer Zeit eine deutliche Besserung ihres Sodbrennens, und bei einer großen Anzahl kam es zu einer dauerhaften Heilung. Und das sogar in Fällen, in denen die Patienten jahrelang an schwerem Sodbrennen gelitten hatten.

Weiterführende Links und Quellen:

Wichtiger Hinweis:

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