Sodbrennen in der Schwangerschaft

Sodbrennen in der Schwangerschaft

Sodbrennen ist eine unangenehme und ernsthafte Erkrankung, die bei Nichtbehandlung zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schädigungen führen kann. Bei einer Behandlung mit schulmedizinischen Ansätzen kommen Medikamente zum Einsatz, die allerdings zum Teil schwere Nebenwirkungen haben können. Das gestaltet die Behandlung  in der Schwangerschaft natürlich schwieriger, da oft nicht absehbar ist, wie sich ein Medikament auf die Entwicklung des Embryos auswirken könnte.

Gründe  in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft können selbst Frauen, die eigentlich nicht an Sodbrennen leiden, dieses zumindest temporär entwickeln. Eine Schwangerschaft stellt für den gesamten Organismus durchaus eine recht große Belastung dar, so dass angeborene Schwachstellen, die sonst nicht zum Tragen kommen, während der Schwangerschaft ausgelöst werden können.

Eine solche mögliche Schwachstelle kann eine angeborene Muskelschwäche sein, die den Schließmuskel der Speiseröhre betrifft. Im Normalfall reicht der schwache Schließmuskel aus, um Sodbrennen zu verhindern. Durch die Belastung durch die Schwangerschaft kann es allerdings sein, dass nun der Schließmuskel der Speiseröhre versagt und es zu Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre kommt.

Aber auch ohne diese angeborene Schwäche des Schließmuskels der Speiseröhre kann es im Verlauf der Schwangerschaft kommen. Je größer der Embryo wird, desto mehr drückt er auf die Organe im Bauchraum, zum Beispiel auf Magen und Blase. Dieser Druck auf den Magen erzeugt wiederum Druck auf die Speiseröhre, dem dann der Schließmuskel der Speiseröhre nicht standhalten kann.

Maßnahmen in der Schwangerschaft

Da grundsätzlich während der Schwangerschaft nur sehr ungern Medikamente verabreicht werden, versucht man, das Sodbrennen in der Schwangerschaft erst einmal durch eine Diät mit Schonkost zu lindern. Allerdings fällt das vielen Schwangeren oft nicht leicht, zumal wenn sie, wie es bei vielen Schwangeren der Fall ist, immer wieder Heißhunger auf bestimmte Speisen entwickeln.

Muss doch zu einer medikamentösen Behandlung gegriffen werden, ist die Auswahl an geeigneten Medikamenten leider nicht sehr umfangreich. Von etlichen Medikamenten ist bekannt, dass bei ihnen die Gefahr einer teratogenen Wirkung vorhanden ist, das bedeutet, dass eine Einnahme dieser Präparate während der Schwangerschaft unter Umständen das Erbgut des Fötus schädigen kann. Daher kommen diese Medikamente auf keinen Fall in Frage.

Zu den Medikamenten, die während einer Schwangerschaft als vertretbar angesehen werden, gehören Präparate auf der Basis von Aluminium und Magnesium. Allerdings ist auch die Einnahme dieserMedikamente nicht ganz ohne Risiko, denn sie können mit anderen Stoffen in Wechselwirkung treten.

Wird zum Beispiel ein Aluminiumpräparat gleichzeitig mit Obstsäften ein genommen, kann es vorkommen, dass vom Organismus vermehrt Aluminium aufgenommen wird, welches in dieser Konzentration ebenfalls den Fötus schädigen kann.

Alternativen zur Behandlung von Sodbrennen in der Schwangerschaft

Als Alternativen kommen während der Schwangerschaft nur Präparate in Betracht, die mit Sicherheit das heranwachsende Baby nicht schädigen können. Solche Medikamente werden in der Naturheilkunde verwendet, so dass die Schwangere hier Aussicht auf Linderung erwarten kann. Die Präparate sind meistens nicht chemisch hergestellt, sondern bestehen aus natürlichen Inhaltsstoffen, zudem werden sie oft in schwacher Dosierung eingesetzt. So kann sichergestellt werden, dass auf der einen Seite das Leiden gemildert wird, auf der anderen Seite der Fötus jedoch keinem Risiko ausgesetzt wird.

Weiterführende Links und Quellen:

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